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So bleiben die Zähne gesund
Anzeichen für Karies
Gesunde Ernährung
TIPP
Nahrungsmittel die Karies begünstigen
Süßigkeiten? Ja, aber gezielt
TIPP
Fluoride
Karies ist eine oft unterschätzte Krankheit – regelmäßiges Zähneputzen hilft, ihr vorzubeugen.

Zahnbelag ist ein zäher „Bio-Film“ aus Bakterien und lebenden Keimen, die Karies und Infektionen des Zahnfleisches verursachen können. Zähneputzen zerstört diesen Film und verhindert so die Bildung von Karies. Eine ebenso wichtige Rolle spielt der Speichel: Er ist reich an Mineralien, die den Zahn stärken, und neutralisiert die Säure, die beim Essen und Trinken entsteht. Durch Saugen, Kauen, Riechen und Schmecken wird die Speichelproduktion Ihres Kindes angeregt.
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Anzeichen für Karies
Karies bildet sich bevorzugt in der Nähe des Zahnfleisches, in den Zahnzwischenräumen und den gefurchten Kauflächen (Fissuren). Wissenschaftlich wurde festgestellt, dass Zahnbelag auf den oberen, vorderen Zähnen ein starkes Anzeichen für Kariesbildung ist.

Karies macht sich durch weiße Flecken in der Nähe des Zahnfleisches bemerkbar. Diese Flecken entwickeln sich dann, wenn stärkende und härtende Mineralien, wie Kalzium und Fluor – dem Zahn verloren gehen. Wenn dies rechtzeitig erkannt wird, können diese weißen Flecken remineralisiert und so Karies vorgebeugt werden.
Besuchen Sie Ihren Zahnarzt sofort, wenn Sie eine Farbveränderung an den Zähnen Ihres Kindes bemerken.

Ist die Karies schon fortgeschritten, reagiert der Zahn meist empfindlich auf Wärme, Kälte, Süßes und Saures. Gehen Sie spätestens jetzt zum Zahnarzt, denn noch ist die Erhaltung des erkrankten Zahnes möglich. Ist Karies schon bis zum Zahnnerv vorgedrungen, so sind die Zahnschmerzen unerträglich und eine einfache Reparatur des Zahnes nicht mehr möglich.

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Gesunde Ernährung
Neben der regelmäßigen Mundpflege ist die richtige Ernährung
ein wichtiger Faktor für gesunde Zähne. Ab dem sechsten Lebensmonat kann der Ernährung des Kindes ein 100%iger Fruchtsaft zugesetzt werden – dieser sollte immer in einem Becher mit Deckel und niemals in einer Flasche verabreicht werden.
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TIPP
Bis zum ersten Geburtstag sollte Ihr Kind aus einem Becher trinken können und bis zum Alter von 12 bis 14 Monaten völlig von der Flasche entwöhnt sein.

Legen Sie Ihr Kind nie mit einer Flasche ins Bett, selbst wenn sie nur Wasser enthält. Denn durch den geringeren Speichelfluss in der Nacht sind die Zähne anfälliger für Entmineralisierung – Flüssigkeit vor dem Schlafengehen verringert den natürlichen Schutzeffekt des Speichels. Anstelle der Flasche können Sie Ihr Baby aber mit einem Schnuller beruhigen.
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MAM PIC
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Nahrungsmittel die Karies begünstigen
Kriterien für Nahrungsmittel, die Karies begünstigen, sind
- Klebrigkeit
- der Kohlenhydratgehalt
- der Zucker und
- die Stärke in der Nahrung.

Für den Prozess der Kariesbildung spielt auch eine Rolle, wie häufig Nahrungsmittel und Getränke zu sich genommen werden. Um Kariesbildung zu vermeiden, sollten jedoch danach stets die Zähne geputzt werden.

Ungesunde Zwischenmahlzeiten sind z.B.:
- Chips
- Trockenfrüchte
- trockene Zerealien
- Mehlspeisen
- Cracker

Gesunde Zwischenmahlzeiten sind z.B.:
- Käse
- nicht klebendes Obst
- Gemüse
- mageres Fleisch
- Milch und Joghurt




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Süßigkeiten? Ja, aber gezielt
Dass Zucker schlecht für die Zähne ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen.
Deshalb muss Ihr Kind aber nicht auf Süßigkeiten verzichten, solange Sie einige Regeln beachten:

• Erlauben Sie Ihrem Kind nur dann, Süßigkeiten zu essen, wenn es sich anschließend die Zähne putzt. Das gilt besonders auch für „Betthupferl“ vor dem Schlafengehen.
Süssigkeiten 187px
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• Vermeiden Sie Süßigkeiten, die langsam im Mund zergehen (z.B. Zuckerln, Lutscher usw.).
• Über den Tag verteilte, Süßigkeiten sind für die Zähne Ihres Kindes schädlicher als eine süße Zwischenmahlzeit, die auf einmal gegessen wird.
• Beachten Sie, dass auch in Joghurts, Getränken und Arzneien (z.B. Hustensaft) Zucker enthalten sein kann.
• „Dauernuckeln“ am Fläschchen oder Trinkbecher mit süßen Getränken kann zu Karies führen – überlassen

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TIPP
Wenn Ihr Kind Lust auf etwas Süßes hat, dann geben Sie ihm lieber etwas Obst statt Süßigkeiten oder Kuchen. So erhält es nicht nur wertvolle Vitamine – es gewöhnt sich auch daran, dass man unter Süßigkeiten auch etwas anderes als Schokolade verstehen kann. Obstkorb 187px
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Fluoride
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind genügend Fluorid zu sich nimmt. Fluorid schützt die Zähne vor Karies, stärkt sie und stoppt die Säureproduktion der im Mund lebenden Bakterien. Muttermilch enthält kein Fluorid – nach dem Durchbruch der ersten
Zähne sollten Sie mit Ihrem Zahnarzt über eine mögliche Fluoridzugabe
sprechen – in Form von fluorhältiger Babykost, Zahnpasta oder als Fluoridtabletten.
Bei Flaschenmilch-Nahrungen variiert die enthaltene Fluorid-Menge abhängig davon, ob sie bereits trinkfertig ist oder in Wasser aufgelöst werden muss. Der Trend zur Verwendung von gefiltertem Wasser führt dazu, dass viele Babys und Kleinkinder nicht genügend Fluorid erhalten. Genaue Angaben zum Fluoridgehalt
Ihres Trinkwassers kann Ihnen Ihr zuständiges Wasserwerk geben – wenn Sie Wasser ohne oder mit unzureichendem Fluorid verwenden, sprechen Sie mit
Ihrem Zahnarzt oder Kinderarzt über zusätzliche Fluoridquellen

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