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Ihr Kind kommt zur Welt
Wenn Ihr Kind nach der Geburt auf Ihrem Bauch liegt, ist das ein ganz besonderer und einzigartiger Moment. Sie können einander zum ersten Mal sehen und berühren. Ihrem Kind sind Ihr Geruch und Ihre Stimme vertraut. Der intensive Körperkontakt gibt ihm Geborgenheit.
Üblicherweise ist ein Neugeborenes in den ersten Stunden nach seiner Geburt außergewöhnlich wach und aufmerksam. Mutter und Kind haben dann Zeit, einander ein wenig kennen zu lernen
After giving birth Nachdem sich Ihr Baby etwas erholt und entspannt hat, beginnt es, Ihre Brust zu suchen. Das ist dann der richtige Zeitpunkt, das Kind anzulegen. Ihr Neugeborenes ist in dieser Phase besonders empfänglich für Neues, und sein Saugreflex ist stark. Auch wenn dieses erste Anlegen noch nicht perfekt klappt – es ist der Beginn der Stillbeziehung. Sie und Ihr Kind bilden ein Team mit den besten Voraussetzungen – sie müssen sich nur aufeinander einspielen. Stillen ist ein Lernprozess und dazu braucht es etwas Zeit, Geduld und viel Ruhe.
Hebammen-Tipp
TRAUDE TRIEB Bitten Sie Ihre betreuende Hebamme, mit Ihnen gemeinsam Ihr Baby
innerhalb der ersten 30 Minuten nach der Geburt anzulegen.
Bitte unbedingt an beiden Brüsten anlegen, damit sich Ihr Kind beide Brüste einprägen kann und später nicht eine bevorzugt.
Lassen Sie sich ausreichend Zeit. Es ist noch keine „Stillmeisterin“ vom Himmel gefallen.
Vor allem nach Geburten mit Komplikationen ist eine glückliche und erfolgreiche Stillbeziehung Balsam für die „wunden“ Seelen von Mutter und Kind.
Wenn die Geburt für Mutter oder Kind nicht ganz problemlos verlief, ist es manchmal nicht möglich, das Neugeborene sofort zu seiner Mutter zu geben. Auch wenn die Mutter in diesem Fall zunächst vielleicht enttäuscht ist: Sie kann etwas später ein ebenso intensives Kennenlernen erleben. Die ersten Stunden sind nicht alleine entscheidend für die Eltern-Kind-Beziehung. Auch ein etwas verspätetes erstes Anlegen kann der Beginn einer schönen Still-Beziehung sein. Eine Hebamme oder Stillberaterin wird Ihnen helfen, den Stillbeginn auf Ihre persönliche Situation abzustimmen.
Sobald die Plazenta geboren ist, kann das Milchbildunghormon Prolaktin seine Wirkung voll entfalten, da es nicht mehr von den Plazentahormonen gehemmt wird. Die milchbildenden Zellen steigern ihre Produktion jetzt enorm. Wenn die Milch nun nicht regelmäßig getrunken oder abgepumpt wird, wird kaum noch welche nachgebildet. Falls Sie Ihr Neugeborenes innerhalb der ersten 24 Stunden nicht stillen können, müssen Sie also beginnen abzupumpen (oder von Hand auszustreichen). Eine Hebamme oder Stillberaterin wird Ihnen Ihrer Situation entsprechend helfen. Sie müssen sich keine Sorgen machen: Solange die Milch regelmäßig entleert wird, produziert Ihr Körper weiterhin neue.
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