Wähle das Land aus

X
Schnuller

10–12 Monate

Durch kreatives Spielen lernen

Die eiligen Babys machen nun ihre ersten Schritte. Auch wenn es bei Ihrem noch nicht so weit ist, wird die Welt für Ihr Baby jeden Tag größer. Ihr Kind möchte alles Mögliche erforschen und ausprobieren. Anregendes Spielzeug kann dabei sehr hilfreich sein. Vieles davon können Sie ganz einfach selbst herstellen. In dieser Altersstufe können Sie Ihr Baby auch beim Kochen miteinbeziehen – eine gute Gelegenheit, neue Lebensmittel ins Spiel zu bringen. Je mehr Babys selbst machen, desto mehr probieren sie auch aus. Und wenn es an die frische Luft geht, sind Sie für alle Abenteuer gut ausgerüstet – mit frischen Windeln, Schnullern, Spielzeug und mehr. Bedenken Sie auch, je nach Wetter, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor oder Wind-und-Wetter-Creme mit dabei zu haben. Die Sonnencreme sollten Sie viel häufiger auftragen, als Sie dies bei sich selbst tun würden. Und ehe Sie es sich versehen ist die erste Geburtstagsparty da! Lesen Sie dazu mehr in unseren Geburtstagstipps!

Schritt für Schritt

Noch bevor zum ersten Mal Geburtstag gefeiert wird, machen besonders eilige Babys ihre ersten Schritte. Da kann auch die Wohnzimmercouch als Gehhilfe dienen, jedenfalls aber erweitern die ersten selbstständigen Schritte den Aktionsradius ganz beträchtlich. Gut so, denn schließlich wollen Babys ja überall dabei sein. 

Mein erstes Jahr in der neuen Welt 

Nach der rasanten Entwicklung im ersten Jahr steht – oder krabbelt – inzwischen eine echte kleine Persönlichkeit mit all ihren kleinen Schrullen, Abneigungen und Lieblingsbeschäftigungen vor den stolzen Eltern. Zärtlich, verspielt und manchmal noch etwas ungeschickt beginnt das Baby sein zweites Lebensjahr, das an Erfahrungen und Aufregungen mit Sicherheit ebensoviel zu bieten haben wird wie die zwölf Monate davor.

Spielend die Sinne fördern

Spielerisch lernen, von Anfang an! 
Der neue Trend: Entwicklungsspielzeug 

Babys sind von Natur aus neugierig. Sie fühlen, greifen, schmecken gerne und sind immer auf der Suche nach neuen Eindrücken. Dabei sollen sie unterstützt werden – mit dem richtigen Spielzeug. 

Spannendes Spielzeug zum Selbermachen 

Neue Oberflächen, spannende Formen, Gegenstände in Bewegung, das Spiel mit laut & leise, leicht & schwer: Solch ideales Spielzeug muss man nicht kaufen – es lässt sich ganz einfach selbst gestalten. 

  • PET-Flaschen mit Bohnen, Sand, Reis oder Ähnlichem füllen: machen spannende Geräusche und rollen lustig
  • Unterschiedliche Oberflächen anbieten: große Würfel mit weichen, rauen und glatten Seiten basteln
  • Alltags-Gegenstände sammeln: ein fester Stoffballen, ein elastischer Badeschwamm, ein leichter Kamm, ein glatter Holzklotz, eine kühle Dose, ein warmes Kissen, eine raue Bürste, …
  • Tücher eignen sich zum Verstecken, zum Knoten-Machen, zum Im-Wind-Wehen – mit etwas Übung lassen sie sich sogar im Nu zur Puppe verwandeln.
  • Bälle: Verschiedene Größen, unterschiedliche Haptik und Dynamik plus Farben-Vielfalt machen’s spannend.

Sicherheits-Tipp: Beim Spielen sollten aufmerksame Erwachsene in der Nähe sein.

Wie Kinder kochen würden

Grundsätzlich gibt es für die Auswahl der Lebensmittel und Gerichte eine gute Familien-Regel: Eltern bestimmen, was es gibt – und Kinder bestimmen, wie viel sie davon essen. Es schadet aber nicht, beim Einkaufen und Zubereiten mit einzukalkulieren, was gut ankommt und Spaß macht.

Gourmet-Tricks für Gemüse-Muffel

  • Gemüse-Brei oder -Mus ist langweilig. Sobald Kleinkinder beißen und kauen können, mögen sie es viel lieber, wenn’s beim Reinbeißen knackt und kracht.
  • Mit der Hand essen dürfen ist lustiger. Daher statt Salat lieber Rohkost-Sticks (in Stift-Form geschnittene Möhren, Gurken, Kohlrabi etc.) mit Joghurt-Dip servieren.
  • Obst ist meist willkommener als Gemüse. Die Lösung: beides in einem. Zum Beispiel Trauben im grünen Salat oder Apfelstücke zwischen geriebenen Möhren.

Bunte Details für gesunden Genuss

  • Kinder essen noch viel mehr mit den Augen als die meisten Erwachsenen. Gerichte farbenfroh und kreativ anrichten zahlt sich also aus. Mit diesem Trick lässt sich auch weniger Beliebtes gut unterbringen – etwa Gemüse, gemeinsam mit Wurst oder Käse auf Spießchen montiert.
  • Deko punktet. Ist das gesunde Jausenbrot bunt mit Radieschen, Tomaten, Gurken- oder Möhrenstücken garniert, schlägt es das Wurstbrötchen locker.

Kinder, Kichern, Küche

  • Kinder sind von Natur aus neugierig und wissbegierig. Wer sie beim Kochen mithelfen lässt, schult die Freude an Vielfalt und das Bewusstsein für Ernährung.
  • Der Hit rund ums Essen: zum Einkaufen mitkommen und mit aussuchen dürfen. Bei der Gelegenheit kann man (zumindest älteren) Kindern auch schon den Unterschied zwischen gezielt guter Auswahl und – meist unvernünftigem – Impulskauf vermitteln.

Checkliste für Outdoor-Aktivitäten.

So sind Sie für jeden Ausflug gut gerüstet!

Mit dem Baby unterwegs zu sein bedeutet,für jeden Fall und Ausnahmefall gewappnet zu sein. Keine einfache Herausforderung! Um Ihnen diese Aufgabe zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Inhalte für eine optimal gepackte Wickeltasche zusammengestellt. Und mit nützlichen Tipps ergänzt.

  • Wechselbekleidung darf bei keinem Ausflug fehlen, am besten immer eine komplette zweite Garnitur einpacken.
  • Wickelausrüstung wie Windeln, Wickelunterlage, Feuchttücher und Popocreme gehören zur Grundausstattung.
  • Zusätzlich sind kleine Müllsäckchen und Taschentücher ratsam.
  • Spuckwindel, Lätzchen, Schnuller – Basics, die in jede Wickeltasche gehören.
  • Erste Spielsachen sind oft wichtiger, als man vermuten würde, vor allem Babys Lieblingsspielzeug sollte immer einen Fixplatz im Kinderwagen haben.
  • Je nach Jahreszeit sind Sonnencreme oder im Winter eine Wind & Wetter-Creme zu empfehlen. Auch ein Regenschutz ist immer von Vorteil.
  • Füttern mit Flasche bedarf etwas Vorbereitung. Am besten Fläschchen, Thermoskanne mit abgekochtem Wasser und Milchpulverspender getrennt einpacken und bei dann direkt vor Ort zubereiten. Wichtig: Vor der Zubereitung Hände reinigen und Wassertemperatur testen!
  • Kleine Snacks sind für größeren Kinder bzw. sobald zugefüttert wird geeignet. Hier haben sich bei Ausflügen z.B. Reiswaffeln oder Zwieback gut bewährt.

Sonnenschutz für Babys

Ein Spaziergang im Freien macht nicht nur Spaß, sondern tut auch unserem Körper gut. Die Sonne regt den Kreislauf an und hilft uns, Vitamin D zu bilden. Doch zuviel Sonne kann auch gefährlich werden. Insbesondere für Babys und Kleinkinder, deren Haut noch wesentlich dünner und empfindlicher ist als bei Erwachsenen. Umso wichtiger ist es, bei jedem Aufenthalt im Freien für zusätzlichen Schutz durch Sonnencremes und entsprechende Bekleidung zu sorgen.

Als wichtigste Regel für Kinder gilt: Direkte Sonne möglichst meiden – vor allem in den ersten sechs Lebensmonaten. Aber auch danach ist es ratsam, zur Mittagszeit, wo die Sonne am stärksten ist, im Schatten zu bleiben. Die positiven Eigenschaften der Sonne werden dadurch nicht gemindert – bereits 15 Minuten im Schatten beugen einen Vitamin-D-Mangel vor. Bedenken Sie allerdings, dass Wolken und Schatten nicht vor UV-Strahlung schützen. Langärmlige Shirts und Hosen sowie Hüte und Sonnenbrillen sollten daher auch an bewölkten Tagen nicht fehlen!

Sonnencremes für Babys:

Unter 6 Monaten ist Sonnencreme nicht zu empfehlen, da Babys Haut noch irritiert werden kann. Bei älteren Babys verwenden Sie am besten spezielle Kinder-Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30. Das bedeutet, dass sich die Eigenschutzzeit der Haut um das 30fache verlängert. Je heller die Haut, desto geringer der Eigenschutz – entsprechend sollte auch der LSF gewählt werden.

Sonnenbrillen für Babys

Sonnenbrillen müssen nicht teuer sein, wichtig ist ein hoher UV-Schutz. Die Dunkelheit der Gläser ist dabei unwesentlich, vielmehr geht es um eine spezielle Beschichtung, die UV-Strahlen blockiert. Die meisten Kinder nehmen Sonnenbrillen sehr gut an und werden so von klein auf damit vertraut.

Die wichtigsten Sonnenschutz-Tipps:

  • Mittagshitze vermeiden: Versuchen Sie zwischen 10h und 14h im Schatten zu bleiben!
  • Leichte Baumwollkleidung: Baumwolle schützt besser als Kunstfasern, dunkle Kleidung besser als helle.
  • Sonnenhut/Schirmmütze: Kopf und Nacken Ihres Kindes sollten immer gut bedeckt sein.
  • Sonnenbrillen mit UV-Schutz: Achten Sie auf eine Kennzeichnung nach dem UV-Schutz-Standard!
  • Im Schatten schützen: UV-Licht reflektiert in alle Richtungen, vor allem auf Wasser oder bei Schnee.
  • Nasse Kleidung wechseln: Nasses Gewebe lässt fast doppelt so viel UV-Strahlung durch wie trockenes.
  • Achtung bei Wind & Wasser: Wasser und Wind kühlen zwar, mindern aber die UV-Strahlung nicht.
  • Gründlich eincremen: Vergessen Sie nicht die Ohren, die Fußsohlen und den Bereich rund um die Augen!

Der erste Geburtstag

Schon ein ganzes Jahr vorüber?

Ein toller Grund zum Feiern!
Ein paar Dinge beachtet – und das Fest wird zum Hit.


Selbst, wenn die kleinen Jubilare noch nicht verstehen, warum: Feste feiern auch Babys gerne. Sie genießen den Trubel und die gute Stimmung – und ganz besonders die Tatsache, im Mittelpunkt zu stehen.

  • Die Einladung: ein kreatives Spielfeld – siehe auch „Erste Post“. Nett ist etwa die kleine Fotoreportage zum ersten Lebensjahr.
  • Die Gäste: Weniger ist mehr. Faustregel für Kinder-Geburtstage: So viele Jahre das Kind alt ist, so viele andere Kinder verträgt die Party. Aufmerksamkeit von Erwachsenen ist hoch willkommen – hier bestimmen die einladenden Eltern die Gästezahl.
  • Das Catering: Eine gute Torte freut die Älteren wahrscheinlich mehr als das Einjährige – dem Baby ist die gewohnte, gut verträgliche Nahrung lieber.
  • Die Geschenke: Noch sitzt die Assoziation „Geburtstag = Geschenke bekommen“ nicht im Kinder-Kopf. Geeignetes Spielzeug mögen Babys immer, der Feiertag könnte aber auch Anlass für Geschenke sein, mit denen die Eltern Freude haben.
  • Das Programm: aufwändiges Entertainment von Buffet bis Spiele-Programm ist jetzt noch nicht nötig. Die allererste Party wird am besten, wenn alle Großen sich aufmerksam und liebevoll um die Kleinen kümmern.
X