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Schnuller

3. Lebensjahr

Zusammen mit den Großen

Ihr Kind wird jetzt immer unabhängiger. Mit ein wenig Anleitung ist es nun in der Lage, alles Mögliche selbst zu machen – vom Malen übers Basteln bis hin zum aktiven Spielen mit anderen Kindern. Das Milchgebiss ist mittlerweile vollständig ausgebildet. Damit Zähne und Kiefer sich weiterhin gesund entwickeln, ist es an der Zeit, dass sich Ihr Kind von seinem Schnuller trennt. Dadurch wird auch die Kommunikation einfacher. Laufen und Rennen reichen nicht mehr – ein fahrbarer Untersatz ist gefragt. Dreiräder, Laufräder und Ausflüge mit Mama und Papa im Kindersitz – die Welt wird immer größer. Und im Kindergarten gibt es so viel Neues zu lernen und zu erleben. Sie können jetzt auch damit beginnen, Ihrem Kind das Schwimmen beizubringen. Kreative Aktivitäten aller Art bringen Ihnen viel Freude gemeinsam. Farbe, Papier und selbst fertig bespannte Leinwände kosten nicht viel, machen aber viel Spaß und fördern die kreative Entwicklung Ihres Kindes.

Wie die Großen

Beim Spielen ist höchste Konzentration gefragt – da kann man schon mal Mamas Ruf überhören, dass es Zeit fürs Bett ist.

Selbstständig sein! Was Mama und Papa können, kann ich schon lange, sobald mir jemand sagt, durch welches Loch im T-Shirt der Kopf muss. Und wenn das geschafft ist, werden die Farben ausgepackt und die ersten Kunstwerke gemalt.

Abschied vom Schnuller

Mit dem dritten Geburtstag kommt der endgültige Abschied vom Schnuller.

Das Milch-Gebiss ist in diesem Alter vollständig ausgebildet. Damit Zähne und Kiefer sich weiterhin gesund entwickeln, ist es nötig, dass das Kleinkind sich von seinem Schnuller trennt
Praktisch: Bereits um den zweiten Geburtstag wird mit dem Erlernen des Kauens der Saugreflex allmählich schwächer. Außerdem haben kleine Plaudertaschen weniger Zeit zum Saugen. Vergnügtes Plappern ist schließlich nur ohne Schnuller im Mund möglich.

MAM Hebammen-Tipps zum Abgewöhnen des Schnullers:

  • Aller Anfang ist schwer. Doch während des Tages fällt es leichter auf den Schnuller zu verzichten: Bilderbücher, Ausflüge oder Bastelstunden lenken ab und machen Spaß. Kuscheln mit den Eltern tröstet.
  • Der Schnuller gehört nur ins Bett: in der ersten Abgewöhn-Phase ist das Einschlafen mit dem Schnuller okay. Doch wenn das Kind aufsteht, darf er nicht mit.
  • Zum endgültigen Abgewöhnen eignet sich ein Zeitraum, in dem es dem Kind gut geht und keine großen Neuigkeiten zu erwarten sind.
  • Ein neues Gute-Nacht-Ritual erleichtert das Einschlafen ohne Schnuller. Wie wäre es mit einer Geschichte oder einem Lied? Allabendlich wiederholt, gewöhnt das Baby sich schnell an die Situation.


Der Abschied vom Schnuller kann auch mit einem besonderen Ereignis verbunden werden; hier ein paar Vorschläge:

  • Das Kind schenkt all seine Schnuller einem Baby aus dem Freundeskreis. Schließlich braucht das Kleine sie viel nötiger.
  • Besuch von der Schnullerfee: Sie kommt nachts, holt alle Schnuller und lässt dafür ein tolles Geschenk da.
  • Eine kleine Absprache mit der Verkäuferin ist hierfür nötig: Im Laden "bezahlt" das Kind ein lang ersehntes Spielzeug mit all seinen Schnullern.

Sportskanone

Gehen und Laufen reicht nicht mehr – ein fahrbarer Untersatz ist gefragt. Mit dem Dreirad kann man so richtig schön um die Kurve brausen. Und den anschließenden Hunger kann man inzwischen fast ohne Hilfe von Mama und Papa stillen.

Der dritte Geburtstag naht! Ist es nicht unglaublich, wie viele Dinge der kleine Mensch bis jetzt schon gelernt hat? Und das ist bei weitem noch nicht alles. Im Kindergarten warten schon wieder viele spannende Neuigkeiten.

Sport & Kind im Trend

Wieder zurück zum gewohnten Sport?

Oder etwas ganz Neues ausprobieren?
Beides geht – auch mit Kind.


Zwei- bis Dreijährige sind schon ganz schön mobil. Mit ihnen Schritt zu halten, ist eine Sportart für sich. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, fit zu bleiben. Nämlich bekannte Sportarten im neuen Setting – und trendige Abwechslung 

Sport-Standards, aber kindgerecht

  • Zum Radfahren gehören ein sicherer Kindersitz und ein guter Helm, für die ersten Ausflüge lieber wenig befahrene Routen wählen. Trittfeste Eltern können ihren Nachwuchs in einen Anhänger packen – Achtung: Die kleinen Nasen sind dann in Auspuff-Höhe!
  • Laufen: Ein großer Spaß, wenn die Kleinen noch gerne im Kinderwagen sitzen und man ein geeignetes Modell („Jogger“) hat.
  • Inline-Skaten ist in Hinblick auf die Kleinkind-Begleitung fast wie Laufen, nur schneller. Der Skater-Bewegungsablauf wirkt beruhigender auf das Kind.
  • Walken & Wandern: Mit dem Nachwuchs in der Trage ein puls-beschleunigendes Workout! Auf flachen, kurzen Etappen soll das Kind selbst marschieren – und sich austoben.

Baby-Workout

  • Familien-Yoga: ideal, weil die Kleinen noch besonders beweglich sind
  • Tanzen: angeboten werden beispielsweise Bauchtanz-Kurse oder kreativer Tanz für Eltern & Kind
  • Schwimmen: nicht nur als Baby-Schwimmen für die Allerkleinsten, sondern auch für Zwei- bis Dreijährige geeignet
  • Turnen: Manche Studios und Kinderbetreuungseinrichtungen machen in speziellen Turnsaal-Programmen weit mehr als das übliche „Herumtollen auf der Matte“. Web-Suchtipp: „Kleinkinderturnen“ eingeben.

Mit Pinsel & Leinwand

Eine Schwäche für abstrakte Kunst?

Kleine Künstler kommen damit ganz groß raus!


In jedem Künstler steckt ein Kind, soll Picasso gesagt haben. Wir sagen: In jedem Kind steckt ein/e Künstler/in. Mit zwei bis drei Jahren sind die Kleinen schon sehr gut darin, mit Stiften und Pinseln Bilder zu malen und zu zeichnen. Sie lieben es, mit Farben und Materialien zu experimentieren. Und was ihnen dabei gelingt, kann sich sehen lassen.

Leinwand, Farbe, Pinsel, Malerkittel, abwaschbare Unterlage – und los geht’s:

    Günstige, fertig bespannte Leinwände gibt es ebenso wie das restliche Equipment im Bastel- und Künstler-Shops.

Farb-Wahl: Für größere Kinder sind Acrylfarben optimal – besonders leuchtend, lichtecht, einfach mit dem Pinsel aufzutragen und wasserlöslich, solange sie feucht sind. Die Kleineren experimentieren am besten mit den ungiftigen, leicht abwaschbaren Fingerfarben.
Ist ein Werk besonders gut gelungen, kann man es vom Print-Shop auf eine große Leinwand übertragen lassen. Ganz im Trend und ein tolles Geschenk!

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