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Der erste Brei

Der erste Brei

Start mit Beikost - der erste Brei

Etwa im 6. Monat kommt die Zeit für den sanften Übergang von "Mama only" zu mehr. Zusätzlich zum Stillen können jetzt erste Beikost-Versuche gestartet werden.

Den richtigen Zeitpunkt für den Menü-Wechsel zeigen Kinder selbst an:

Nahrung wird nicht mehr ausgespuckt, den Kopf ohne Hilfe halten klappt bereits, alleine aufrecht sitzen funktioniert ebenfalls schon ganz gut - und das Interesse an dem, was die Großen essen, wächst merklich.

  • Bei den ersten Beikostversuchen genügen kleine Mengen an fein Püriertem, etwa 2-3 Teelöffel, nach und nach wird gesteigert.
  • "Ja, mehr" bedeutet es meist, wenn Babys den Kopf nach vorne bewegen, um den Löffel zu erreichen.
  • Kopf-Wegdrehen und ganz leicht ablenkbar sein sind die typischen Zeichen für "Jetzt hab´ich genug".
  • Bis zum ersten Geburtstag sollten Kinder dann im Familien-Rhythmus essen - also Frühstück, Mittag- und Abendessen. Meist ergibt sich dieser Ablauf übrigens fast von selbst, weil Babys erfahrungsgemäß spätestens nach 3-5 Stunden Hunger-Signale setzen.


Guter Geschmack, von Anfang an

Zu Beginn lehnen Babys neue und ihnen fremde Speisen eher ab. Für ein ausgewogenes Essverhalten von Anfang an, braucht es aber nur reichlich Abwechslung, die nötige Geduld und ein Vorbild - denn Kinder beobachten und lernen von ihren Bezugspersonen ganz genau.

Bei der Konsistenz wird langsam aufgebaut:

6.–9. Monat

  • Erst Gedünstetes und fein Püriertes sowie auflösbare Lebensmittel (z.B. Flocken)
  • Dann festere Breie und grob pürierte Nahrung (z.B. zerdrückte Banane)
  • Auch Festes in geriebener Form (z.B. Apfel) geht bereits

10.–12. Monat:

  • Feste Nahrung klein schneiden, würfeln oder hacken (Obst, Gemüse – und auch schon manches von dem, was die ganze Familie isst)

Dos und Dont´s bei Babys Ernährung

Dos

  • Fisch und Hühnereier - ausreichend erhitzt
  • Viel Obst und Gemüse
  • Brei - am besten mit einem Schuss pflanzlichem Öl
  • Geriebene Nüsse


Dont´s

  • Honig - erst im 2. Lebensjahr
  • Eier, Fisch und Fleisch in roher Zubereitung
  • Lebensmittel, die irrtümlich verschluckt werden können, wie zum Beispiel Nüsse oder Popcorn
  • Salz, Zucker und fettreduzierte Lebensmittel
  • Verarbeitetes Fleisch
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