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Schnuller

7–9 Monate

Selbstständigkeit fördern

Ihr Baby entwickelt sich jetzt rasend schnell. Geben Sie ihm daher jede Menge Gelegenheiten, die Welt um sich herum zu erforschen und zu erkunden. Ein paar Ideen dafür finden Sie in diesem Abschnitt. Es ist gar nicht notwendig, sich ständig aktiv mit dem Baby zu beschäftigen – Ihre Nähe reicht oft schon. Manche Babys fangen in dieser Zeit bereits an zu krabbeln – aber es gibt nicht „den einen“ Zeitpunkt, also machen Sie sich keine Sorgen sollte es bei Ihrem Schatz etwas länger dauern. Wenn es dann soweit ist, sollte Ihr Zuhause babysicher sein. In diesem Abschnitt finden Sie jede Menge nützliche Tipps dazu. Vermeiden Sie offensichtliche Gefahren und halten Sie Schnuller und Spielzeug so sauber wie möglich. Die Mahlzeiten werden nun ebenfalls interessanter. Gestalten Sie sie abwechslungsreich und beziehen Sie Ihr Baby in Ihre normalen Essensrituale mit ein. Denken Sie aber ab und zu auch an sich selbst! 30 Minuten in der Badewanne bei Kerzenschein oder eine entspannende Massage können Wunder wirken! Spaß bereiten kann Ihnen auch, aus den ersten Kleidungsstücken, Beißringen oder Spielsachen des Babys Erinnerungsstücke zu basteln – wir haben dazu jede Menge lustige Ideen für Sie.

Schaffen Sie Freiraum für eigene Ideen!

Babys entwickeln sich rasend schnell. Sie werden staunen, wie rasch aus Ihrem winzigen Säugling ein selbständiges Kleinkind geworden ist. Genießen Sie diese aufregende Zeit und versuchen Sie möglichst viel für Ihr Baby da zu sein. Denn erst durch den Rückhalt und das Vertrauen in die Eltern lernen Kinder, sich selbst zu entfalten und eigene Wege zu gehen.

Mit Babys Zeit verbringen bedeutet nicht nur, sich aktiv mit ihnen zu beschäftigen – auch das schlichte „dabei sein“ gehört dazu. Es ist also weder nötig noch förderlich, permanent mit Babys zu sprechen, zu spielen oder sie auf den Schoß zu nehmen. Sie können für Ihr Kind auch voll und ganz da sein, indem Sie es ruhig beobachten oder sich einfach in seiner Nähe aufhalten. So geben Sie Ihrem Baby die Sicherheit, dass es nicht alleine ist, und fördern gleichzeitig seine Fähigkeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Ständiges Halten oder Spiele spielen hingegen führt oft zu "Abhängigkeit". Das Kind fordert mehr und mehr davon und reagiert schnell gelangweilt, sobald die gewohnte Attraktion einmal fehlt.

Sorgen Sie für eine interessante Umgebung!

Um selbständig spielen zu lernen, benötigt Ihr Kind auch entsprechendes Spielzeug. Vor allem bunte, leuchtende Gegenstände oder Dinge, die sich bewegen ziehen Babys Aufmerksamkeit schnell auf sich. Im Freien sind das oft herabfallende Blätter oder Schatten, in
Innenräumen kann auch das Erkunden von Möbeln oder Haushaltsobjekten eine aufregende Beschäftigung sein. Sie können aber auch selbst aktiv werden, um die Welt Ihres Babys noch spannender zu gestalten. Hier einige Tipps dazu und was Sie dabei beachten sollten:

  • Mobiles aufhängen: Basteln Sie Mobiles aus bunt beklebten Pappkartons oder Haushaltsgegenständen – unbedingt in „Greifhöhe“ befestigen, sodass die Objekte nicht in den Mund gelangen können!
  • Spielzeug selber machen: Sorgen Sie für Abwechslung, z.B. mit bunten Rasseln aus Kunsstoff-Flaschen (mit Sand oder Linsen befüllt) oder Puppen aus Stoffresten.
  • „Babygerechtes“ Umfeld: Achten Sie darauf, dass alle Objekte in Babys Reichweite auch wirklich für Babys geeignet sind.
  • Weniger ist mehr: Überhäufen Sie Ihr Baby nicht mit Spielzeug! Bei zu vielen Eindrücken fühlt sich Ihr Kind schnell überfordert und verliert das Interesse am Erkunden.
  • Vorzeigen statt erklären: Gerade im ersten Jahr lernen Babys nur durch Nachahmung, nicht durch Erklärungen. Wenn Ihr Kind unsicher ist, zeigen Sie Ihm einfach vor, wie es mit Gegenständen spielen kann.

Bewegungsfreiheit

Nach Monaten des Strampelns und Greifens steht die nächste große Veränderung an: Im Sitzen sieht das Kind schließlich gleich viel mehr von seiner Umgebung. Stehen zu bleiben lautet das nächste große Ziel, aber dafür muss noch ein wenig geübt werden, schließlich ist der Gleichgewichtssinn eine liegende Position gewöhnt. Aber dennoch: Wenn das begehrte Spielzeug in der anderen Ecke des Raumes liegt, muss das Baby doch irgendwie dorthin gelangen! Und so beginnt – bei manchen Kindern früher, bei anderen später – das große Krabbeln

Die Welt verstehen.

Andere Menschen üben eine besondere Faszination aus – in geselligen Runden wird mitgeplappert, was das Zeug hält, und auch wenn man davon kein Wort versteht: Das Baby versteht viel mehr, als man glaubt. Der eigene Name, Mama, Papa und das wichtigste Spielzeug sind bereits feste Begriffe in der kleinen Babywelt, und mit etwas Übung werden eines Tages aus dem Mund des jungen Sprachkundlers Worte sprudeln.

Sicherheits-Check für Zuhause

Genug von Kinderwiege und Babydecke? Das Baby wird mobil und sucht neue Herausforderungen? Dann sollten seine Entdeckungsreisen vor allem eines sein: sicher. 

Egal, ob rollend, rutschend, kriechend oder auf allen Vieren: Babys in Bewegung gehen auf Entdeckungsreise. Doch fast alles, was sie spannend finden, ist heikel oder gefährlich. Und muss rechtzeitig außer Sicht- und Reichweite gebracht werden. 

Die größten Gefahren

Der MAM Safety Check macht Eltern auf alles aufmerksam, was zum Risikofaktor für Kinder werden kann – bis hin zu giftigen Schneeglöckchen im Garten. 

Entdeckungen erlauben 

Bei allem Schutz-Bedürfnis: Voll gebremst sollte der Forscherdrang auch nicht werden. Der Trick: Entdeckungs-Zonen anbieten, die ungefährlich sind.

  • In die untersten Schubladen unzerstörbares Plastikgeschirr geben – das darf ausgeräumt werden.
  • Den Kleiderschrank in Baby-Höhe mit Sachen füllen, in denen die Kinder gefahrlos wühlen dürfen (nicht fusselnd, ohne Verschlüsse, ohne Bestickungen, etc.)
  • Glasflaschen ins Regal nach oben, stattdessen bruchsichere Wasserflaschen in Reichweite der Babys stellen

Wie Kinder ihre Welt be-greifen.

Babys sind von Geburt an neugierig – kleine Forscher, die alles ausprobieren und wortwörtlich selbst begreifen wollen. Besonders spannend wird dies, wenn die kleinen Hände endlich geschickt genug sind, um Gegenstände gezielt zu umfassen, zu werfen oder fallen zu lassen. Ein Experiment, dass in Kinderaugen gar nicht oft genug wiederholt werden kann!

Doch nicht immer ist es für Mama und Papa möglich, diese Begeisterung zu teilen. Vor allem wenn es sich bei den Wurfgeschoßen um Babys Abendessen handelt oder um Spielsachen, die in hohem Bogen quer durch Wohnung geschleudert werden.

Kindliche Neugierde in die richten Bahnen lenken.

Auch wenn es manchmal fast den Anschein macht, aber das Werfen und Fallenlassen von Gegenständen hat bei Kindern nichts mit böser Absicht zu tun.
Vielmehr handelt es sich dabei um die eigene Faszination über diese neu erworbene Fähigkeit, die es den ganzen Tag zu üben gilt. Geht man nun dazu über, das geworfene Objekt aufzuheben, verwandelt sich das Experiment in ein Spiel, das man auch zu zweit spielen kann. Ihr Baby wird also motiviert, das Spiel fortzusetzen!

Beim Essen ist es daher hilfreich, Ihr Kind auf den Boden zu setzen, sobald es beginnt, vom Hochstuhl aus Essen hinabzuwerfen. In der Regel kommt die „Werflaune“ erst, wenn Ihr Kind bereits satt ist. Nehmen sie also den Teller gleich vom Tisch, sobald erste Geschoße auf den Fußboden landen.

Und noch ein Tipp: Damit zumindest Babys Schnuller immer dort bleibt, wo er hingehört, befestigen Sie diesen einfach mit dem praktischen MAM Clip an der Babykleidung. So bleibt dieser auch an aktiven Tagen stets sauber und griffbereit!

Freude am Essen

Zugegeben, manchmal landet der Spinat schon an der Wand. Das gehört dazu. Aber im Allgemeinen lassen sich ausgewogene Ernährung und Freude am Essen sehr wohl vereinbaren.

Hier ein paar Tipps & Tricks für gute Stimmung am Familien-Tisch:

  • Nährstoffe, Kalorien und Vitamingehalt interessieren Babys gar nicht. Beim Essen geht’s in erster Linie um Spaß.
  • Essen ist ein schönes Familien-Ritual. Mit dem Baby reden, Augenkontakt halten, es zum Ausprobieren von Neuem ermutigen macht erstens alle am Tisch fröhlicher und hilft zweitens beim Lern-Fortschritt.
  • Mengen-Sorgen sind überflüssig: Ein gesundes Kind hat einen funktionierenden Hunger-Sättigungs-Mechanismus. Es isst so viel, wie es braucht und weiß, wann es genug hat. Daher sollte man den Nachwuchs auch nicht zum Aufessen animieren oder gar zwingen.
  • Vernünftige Ernährung sollte selbstverständlich und schön sein – nicht mit Zwang und Verboten verbunden. Einmal ein Gericht nicht mögen oder den Teller nicht ganz leer essen ist völlig OK.
  • Die „Pizza-Taktik“: Pizza und Pommes nicht komplett vom Speiseplan streichen, aber mit gesunden Lebensmitteln kombinieren.
  • Essen ist weder Strafe noch Belohnung. Außerdem führen manche althergebrachten Erziehungs-Muster häufig in die falsche Ernährungs-Richtung: Bekannte Tisch-Sprüche wie „Ein Löffel für die Mami, ein Löffel für den Papi…“ fördern nicht die gesunde Entwicklung. Sondern nur das Übergewicht von morgen.
  • Snacks, wie buntes Obst sind ideal für zwischendurch
  • Neues ausprobieren - perfekt für Babys Entwicklung
  • Wenn Kinder Essen in die Hand nehmen, sind die meisten Eltern total verunsichert: Zulassen? Verbieten? Entwicklungspädagogisch betrachtet, ist dieses Spiel durchaus wertvoll, weil es Motorik und Sinne schult. Daher bietet sich ein Kompromiss an: Eine kurze Zeit hindurch erlauben, am besten abseits des Familien-Tisches, irgendwo, wo der dabei unvermeidliche Schmutz kein Problem macht – aber gleichzeitig klarstellen, dass Essen am Esstisch seine eigenen, sauberen Regeln hat.

Wellness auf die Schnelle

Strapaziöser Baby-Alltag? Abgekämpft am Abend? 30 Minuten gezieltes Verwöhnen wirken Wunder! 

Wenn das Baby immer munterer wird, sind Entspannung, Ruhe und Pflege für Eltern doppelt wichtig, um die Batterien für den nächsten turbulenten Tag wieder aufzuladen. 

"Home Spa": Und so funktioniert es im eigenen Badezimmer:

  • Entspannung mit ätherischen Ölen: Lavendel und Kamille heben die Stimmung am besten. Tipp: Stillende Mütter geben das Öl in die Duftlampe statt ins Badewasser und lüften den Raum anschließend – denn Babys haben es am liebsten, wenn Mama nur nach Mama riecht.
  • Candlelight-Stimmung: Ein paar Kerzen am Wannenrand sind beruhigende Lichtquellen
  • Der perfekte Mix fürs Entspannungsbad: maximal 38 Grad Wassertemperatur, 15 Minuten Badedauer, dann warm duschen. Abschließend die Waden kurz mit kaltem Wasser abspülen. Das regt den Kreislauf an und ist gut fürs Bindegewebe.
  • Zeitung lesen? In der Badewanne ist endlich Zeit dafür. 
    Die Lieblingsmusik spielen lassen und ein paar Minuten träumen … 
  • Massage: Ist der Partner daheim? Super! 10 Minuten Fuß-, Kopf- oder Rückenmassage sind gut für den Körper – und für die Beziehung.
  • Zeit für Pflege: Nach Bad oder Dusche ist die Haut besonders aufnahmefähig für Nährstoffe. Den Körper dick eincremen und eine Reinigungs- oder Entspannungsmaske auftragen.

Erinnerungs-(Kunst-)Stücke

Schon wieder gewachsen? 

Auf zur nächsten Kleidergröße!
Und aus süßen, kleinen Socken, T-Shirts und Accessoires wird ein Deko-Objekt.

Babys nehmen in den ersten Lebenswochen rund einen halben Kilo pro Monat zu und wachsen im Rekord-Tempo aus ihren Sachen. Doch die süßesten Stücke müssen nicht im Schrank oder auf dem Second-Hand-Markt verschwinden – sie haben künstlerischen Mehr-Wert

Baby-Trend „Small Art“ - So werden dekorative Objekte aus Babysachen:

  • Schnuller als Schlüsselanhänger – besonders schön, wenn er den Namen des Kindes trägt
  • Schnuller als cooles Objekt: in transparentes Kunstharz (erhältlich in Hobby- und Künstle-Shops) eingießen Collage aus Lieblingsstücken gestalten, einrahmen, aufhängen Erinnerungsstücke zu einer/m Künstler/in bringen, Auftragswerk erstellen lassen – (noch) unbekannte MeisterInnen machen das auch um wenig Geld
  • Talisman fürs Auto: ein Paar Baby-Söckchen auf eine Kette fädeln, an den Rückspiegel hängen
  • Schuhe an der Wand: auf Karton kleben & rahmen oder in einer Holzbox mit Glasdeckel ausstellen
  • Kuschel-Polster: Babys liebstes T-Shirt oder Höschen auf ein Kissen nähen
  • Couchtisch-Installation: Beistelltische mit Fächern unter der Glasplatte eignen sich perfekt für ein (Wechsel-)Arrangement der schönsten Baby-Teile
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