Wähle das Land aus

X
Schnuller

Schwangerschaft

Ein neues Leben entwickelt sich

Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch! Während Sie das hier lesen, wächst in Ihnen ein neues Leben heran. Die nächsten 40 Wochen werden voller Spannung, neuer Herausforderungen, Erfahrungen und Erwartungen sein – besonders dann, wenn es Ihre erste Schwangerschaft ist. Sie finden hier viele hilfreiche Hinweise und Tipps sowie umfangreiche Informationen dazu, was wann auf Sie zukommt. Idealerweise treiben Sie auch während der Schwangerschaft weiter Sport und achten darauf, sich in den kommenden Monaten so gesund wie möglich zu ernähren. Es ist außerdem hilfreich sich schon vorab Gedanken über den Ablauf der Geburt zu machen, also wie Sie entbinden möchten und wer bei der Geburt dabei sein soll. Wenn Sie bereits wissen, dass Sie schwanger sind, sind Sie sicher neugierig, wann es so weit sein wird? Nutzen Sie doch einfach unseren Geburtsterminrechner. Und vergessen Sie nicht sich auch unsere Tipps zur Auswahl eines Namens für Ihr Baby durchzulesen!

MAM unterstützt Sie gerne in dieser aufregenden Zeit mit wertvollen Tipps, die das Leben leichter machen. Bitte geben Sie den ersten Tag Ihrer letzten Menstruation ein und holen sich Woche für Woche Tipps aus unserem Schwangerschafts-Kalender.

Geburtsterminrechner

Sie sind bereits schwanger und wollen wissen, wann der mögliche Geburtstermin ist? Tragen Sie einfach das Datum Ihrer letzten Menstruation in unseren Geburtstermin Rechner ein, und schon erhalten Sie einen möglichen Termin.

Bitte geben Sie den ersten Tag Ihrer letzten Menstruation ein.

Ich seh' etwas, was du nicht siehst

Auch wenn am Anfang einer Schwangerschaft nur winzige Zellen bestehen, gibt es, häufiger als man denkt, Frauen, die „wissen", dass sie schwanger sind – oft schon wenige Tage nach der Befruchtung. Ein bisschen Schläfrigkeit hier, leichte Übelkeit da – wer die Zeichen deuten kann, ist oft auf dem richtigen Dampfer.

 

 

Schwanger!

Endlich ist es soweit: Wenn zum ersten Mal die Periode ausbleibt, kann ein Schwangerschaftstest nun Gewissheit verschaffen, ob tatsächlich ein Kind im Anmarsch ist.

Und während die Eltern noch darüber nachdenken, wie sie ihrer Umwelt dieses freudige Ereignis mitteilen sollen,entwickelt sich ihr Baby in atemberaubendem Tempo – aus einer einzigen Zelle ist innerhalb weniger Wochen bereits ein fünf Millimeter langer Embryo entstanden, dessen einzelne Körperteile und Organe zu wachsen beginnen.

Sport bleibt Thema

Bewegungsdrang? Sportbegeisterung? Jetzt geht’s noch gut!

Sport ist jetzt nicht nur erlaubt, sondern wird sogar empfohlen. Wenn gesundheitlich alles passt, kann man die Schwangerschaft also sportlich verbringen. Denn trainierte Schwangere sind im Vorteil: Sie sind fit, beweglich und haben Kondition.

Die Hitliste der Schwangerschafts-Sportarten:

  • Schwimmen: gut für Body & Soul, außerdem fühlt man sich dabei so leicht…
  • Walking: ideal, aber nicht überanstrengen
  • Wandern: hier gilt ebenfalls: nicht übertreiben; und unter 2500 Meter Meereshöhe bleiben
  • Golfen: kann durchgehend betrieben werden
  • Joggen: mit gut gefederten Schuhen und nur in Maßen
  • Tanzen: okay, nur Sprünge und wilde Figuren auslassen
  • Yoga: der ideale Schwangerschaftssport, aber nicht zu viel stretchen 

Für die folgenden Monate sind vor allem erholsame und entspannende Sportarten geeignet. Leistungssport also unbedingt auf nachher verschieben. Aber keine Sorge: Langweilig wird’s trotzdem nicht.

Die richtigen Worte finden …

Schwangerschaftstest: positiv! Und wie sag ich’s ihm?

Im Sturm der Gefühle die richtigen Worte zu finden – das ist nicht unbedingt einfach. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten, den Nachwuchs anzukündigen als „du wirst Papa“:

  • Mit Überraschungseffekt: Babysöckchen, Strampelhöschen unübersehbar in seinem Kleiderkasten deponieren. Oder Windeln in seine Aktentasche packen.
  • Romantisches Dinner zu Hause planen und ein Gläschen Babybrei zum Nachtisch servieren – oder einen Schnuller im Pudding verstecken.
  • T-Shirt mit der Aufschrift „MAMA“ oder „BABY ON BOARD“ anziehen (erhältlich in verschiedenen Umstandsläden).
  • Bodypainting für intime Stunden: Mit Lippenstift „ich bin schwanger“ oder „Baby inside“ … auf den Bauch schreiben.
  • Dem zukünftigen Papa ein Foto vom positiven Schwangerschaftstest überreichen.
  • Auch das erste Ultraschallbild eignet sich als verschlüsselte Botschaft – das Bild einrahmen und unübersehbar aufstellen.
  • Ein Fachbuch zum Thema „Vater werden“ schenken: Dann weiß er, dass er Vater wird – und wie er es richtig macht.

Wellness-Tempel Zuhause

Wellness im besten Sinne ist angesagt: Viel trinken – am besten Wasser oder ungesüßten Tee – und keine Mahlzeit auslassen, jede Streicheleinheit genießen und selbst auf wohltuende Körperpflege achten. Ein Kind zu bekommen macht Spaß!

Spaziergänge tun jetzt gut, denn auch wenn sie etwas anstrengender sind als vor der Schwangerschaft, liefern sie Mutter und Kind den nötigen Sauerstoff und halten fit.

Mit unserem Geburtstermin-Rechner können Sie ganz einfach den voraussichlichen Termin errechnen.

Zum Geburtstermin-Rechner

Natur- & Biokosmetik

Pflege in der Schwangerschaft? Aber natürlich!

Schwangere haben eine besondere Ausstrahlung. Diese Schönheit kann man unterstreichen. Aber bitte mit guten, natürlichen Produkten, denn Frauen sind in diesen Monaten nicht nur strahlender, sondern auch sensibler. 

Was Naturkosmetik auszeichnet:

  • frei von Konservierungsstoffen und anderen künstlichen Zusätzen
  • mit pflanzlichen Wirkstoffen
  • aus reinen Natursubstanzen
  • aus biologischem Anbau 

Bio-Kosmetik: die Top-Tipps für Schwangere

  • Weizenkeimöl: verbessert die Elastizität des Bindegewebes und regeneriert die Spannkraft der Haut
  • Arnika: regt die Selbstheilungskräfte an und stärkt das Gewebe
  • Mandelöl: fördert die Haut-Balance und beruhigt irritierte Stellen
  • Aloe Vera: hat die einzigartige Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern
  • Lavendel: entspannt und beruhigt
  • Wildrose: vitalisiert und belebt

Ernährungstipps für werdende Mütter

In der Schwangerschaft geht es natürlich um die gesunde Versorgung des heranwachsenden Kindes, aber auch ums Wohlfühlen. Was Baby und Mutter gut tut, findet sich in vielen Lebensmitteln, die auch gut schmecken.

  • Protein, das den erhöhten Eiweißbedarf ab dem 4. Schangerschaftsmonat deckt, steckt nicht nur in Müslimit feetarmer Milch, sondern auch in Buttermilch mit frischen Früchten oder einem knackigen Blattsalat mit gegrillten Putenstreifen.
  • Folsäure ist eines der wichtigsten Vitamine für Wachstumsförderung und Schutz des Babys. Daher wird sie von Ärzten schon vor Beginn der Schwangerschaft und dann bis zur 12. Woche als Ernährungsergänzung verschrieben. Der kulinarische Weg zu mehr Folsäure führt über Obst (Erdbeeren, Himbeeren, Orangen und Bananen) und Gemüse (Fenchel, Brokkoli, Kichererbsen und anderen Hülsenfrüchten), sowie Nüsse und Produkte aus fein vermahlenem Vollkorn.
  • Omega-3 Fettsäuren sind die ideale Unterstützung, wenn das Baby Zellmembranen aufbaut, Denk- und Sehkraft sowie Motorik und Konzentrationsfähigkeit entwickelt. Beim Essen genießen kann man Omega-3 Fettsäuren vor allem in Seefisch, es gibt aber auch entsprechende Kapseln aus der Apotheke.

Die wichtigsten Dos & Don'ts:

Dos

  • viel trinken (mind. 2 Liter pro Tag, am besten Wasser)
  • Fleisch immer gut durchgaren
  • Hände und Lebensmittel gründlich waschen
  • Sorgfältige Küchen-Hygiene
  • Kühlkette nie unterbrechen, Betriebstemperatur von Kühl- und Gefrierschrank beachten

Don'ts

  • Koffeinhaltige Getränke (max. 3 mittelgroße Tassen Kaffee, Schwarz-/Grüntee)
  • Rohmilchprodukte und Speisen, die rohe Eier enthalten
  • Kalt geräuchterter/fermentierter Fisch (z.B. Graved Lachs) und rohe Fische (z.B. Sushi) bzw. Meeresfrüchte (z.B. Austern)
  • Alkohol und Nikotin

Rund ist schön

Der Babybauch ist wohl das schönste Anzeichen dafür, dass Nachwuchs im Anmarsch ist. Jetzt, im vierten Schwangerschaftsmonat, beginnt er sich langsam zu wölben.

Am Ende dieses Monats misst das Baby bereits stolze 14 Zentimeter und wiegt etwa 110 Gramm – und es beginnt Sport zu treiben, auch wenn die Disziplinen Daumenlutschen und Purzelbaumschlagen noch nicht olympisch sind. Alle Muskeln werden trainiert, sodass auch Grimassenschneiden und Stirnrunzeln Teil des Trainingsprogramms sind.

Guter Einfluss vor der Geburt

Zu jung zum Lernen? Baby-Bildung? Mit Förderung zu mehr Talent!

Hören und Fühlen – das können Babys schon im Bauch. Sie reagieren sogar auf Eindrücke von außen und „antworten“ mit Bewegung auf Geräusche, Berührungen und Emotionen ihrer Mutter:

  • Babys bevorzugen vertraute Stimmen und entspannen sich bei klassischer Musik.
  • Sie reagieren auf plötzliche Geräusche.
  • Sie lieben Streicheleinheiten, auch wenn sie noch nicht direkt zu spüren sind.
  • Und: Sie mögen es, wenn man sich mit ihnen beschäftigt

Aus diesem Wissen hat sich die pränatale Förderung entwickelt: Wer sich seinem ungeborenen Kind mit Singen, (klassischer) Musik und Vorlesen widmet, tut dem Baby schon vor der Geburt in vieler Hinsicht Gutes.

Was pränatale Förderung verspricht:

  • Entspannte Geburt
  • Ruhigere Babys
  • Entwicklungsvorteile
  • Mehr Talent
  • Gesteigerte Aufmerksamkeit
  • Bessere Lern-Leistungen

Mode mit Größe

Freude an Mode, auch mit Baby-Bauch?

Klar – denn von Kaschieren bis Präsentieren ist alles möglich.


So stylish wie Angelina Jolie, das ist die eine Seite. Außerdem soll Umstandsmode aber noch komfortabel, praktisch und nach Möglichkeit auch nach der Schwangerschaft tragbar sein.


Fashion-Tipps für Schwangere:

  • Natürliche und atmungsaktive Stoffe bevorzugen
  • Nie zu enge Stücke tragen
  • Nur einige wenige „echte“ Umstandsmode-Teile – wie Dehnbund-Jeans – kaufen & diese Basics klug kombinieren
  • Gummibund-Röcke wachsen mit dem Bauch – und schrumpfen nach der Geburt wieder auf Normalumfang
  • Sind gerade Empire-Schnitte (Taille unter der Brust), A-Linie (von oben nach unten weiter werdend), Tunika-Blusen oder locker-lange Westen & Pullover, angesagt, shoppen Schwangere nicht im Mama-Eck, sondern in der Trend-Abteilung.
  • High Heels sollten jetzt im Schrank bleiben – aber chice Schuh-Alternativen von Sneakers bis Ballerina gibt es ja genug.
  • Zu starken Frauen passen starke Farben – wer immer dezente Business-Töne gewählt hat, kann’s jetzt einmal bunter treiben. Das hilft, falls nötig, auch aus gelegentlichen Stimmungstiefs.
  • Und noch ein letzter Tipp, ganz unter uns: Man darf sich auch mit Bauch ruhig sexy fühlen – und schöne Unterwäsche tragen.

MAM Club beitreten

Touch me, Baby

Zum ersten Mal spürt die Mutter ihr Kind – ein leichtes Zittern, das zunächst gar nicht so recht eingeordnet werden kann. Doch keine Sorge, in den nächsten Monaten wird das Baby immer kräftiger und macht immer stärker auf sich aufmerksam.

Wer jetzt eine Reise tun will, soll nicht aufgehalten werden! Der Babybauch ist zwar schon sichtbar, aber noch nicht so groß, dass er im Weg ist. Und entspannend ist einkleiner Urlaub zwischendurch allemal.

Bewegt durch die Schwangerschaft

Schwanger und fit? Mit der richtigen Bewegung! 

Die meisten Schwangeren haben in den ersten Monaten ungetrübte Freude am Sport. Und das ist auch gut so, denn Bewegung hält das Mama-Baby-Team fit und gesund. 
Schwangerschaftsturnen: 

  • Ab der 2. Schwangerschaftshälfte ist es sinnvoll, spezielle Schwangerschaftsübungen zu machen.
  • Besonders geeignet für Frauen, die sonst wenig Sport betreiben
  • Das Training stärkt gezielt jene Bereiche, die in den kommenden Wochen gefordert werden.
  • Das Kurs-Angebot ist riesig, sicher findet sich etwas in der Nähe.
  • Und der Kontakt zu netten anderen Müttern wird mitgeliefert.

Trainingsangebote für Schwangere:

  • Klassische Schwangerschaftsgymnastik: gezielte Übungen für Beckenboden und Rückenmuskulatur
  • Yoga: ideal zur Entspannung und um richtiges Atmen zu lernen
  • Bauchtanzen: lockert die Beckenmuskulatur, fördert das Körper-Selbstbewusstsein, bringt Musik ins Umstands-Leben
  • Aqua Gym: Training im Wasser schont die Gelenke und kräftigt die Muskeln

Mit Bauch on tour

Reiselust?

Fernweh?
Dann nichts wie los, solange es noch geht!


Reisen in der Schwangerschaft? Wenn alles gesund ist, kein Problem. Viele Schwangere haben besonders in den ersten Monaten große Lust zu reisen. Der sprichwörtliche „Nesttrieb“ wirkt erst in den letzten Schwangerschaftswochen.

Was reiselustige Schwangere beachten sollten:

  • Besonders in der ersten Schwangerschaftshälfte kann man die Zeit für sich noch intensiv genießen.
  • Oberste Priorität: Entspannung. Eine gemütliche Woche bei Freunden ist besser als Abenteuerurlaub im Dschungel-Camp.
  • Auf Hygiene-Standards und ärztliche (Notfall-)Versorgung am Reiseziel achten
  • Vorhandene Versicherungen – und Bedingungen! – überprüfen
  • Die Anreise darf nicht anstrengen. Viele Stunden in engen Auto-Fonds oder Economy-Sitze im Flugzeug sollten dem Körper nicht zugemutet werden.
  • Von Reisen auf über 2500 Höhenmeter raten ExpertInnen eher ab.
  • Flugreisen sind nur vom 4. bis zum 7. Schwangerschaftsmonat zu empfehlen.
  • Manche Staaten (USA) machen werdenden Müttern die Einreise schwer – Bestimmungen prüfen.


Im Trend: spezielle Wellness-Hotelangebote für werdende Mütter – inklusive Schwangerschaftsgymnastik und Hebammenbetreuung.

MAM Club beitreten

Langschläfer

Haare, Zehennägel, ja sogar Wimpern – das Baby ist ein vollständiger, wenn auch erst knapp 30 Zentimeter großer Mensch. Ein noch ziemlich verschlafener Mensch, denn trainiert wird nur etwa vier bis sechs Stunden pro Tag, den Rest der Zeit verbringt das Kind damit, sich auszuruhen und von der Welt da draußen zu träumen.

Neugierige können nun ihren Frauenarzt fragen, ob es ein Mädchen oder Junge wird. Bei der Ultraschall-Untersuchung kann das festgestellt werden. Eine große Hilfe bei der Gestaltung des Kinderzimmers – blau oder rosa?

 

Mit Liebe eingerichtet

Von wegen „Nest-Trieb“.

Babyzimmer zu designen, macht doch Spaß!


Die Gedanken drehen sich nun mehr und mehr um die Vorbereitungen für die Zeit nach der Geburt. Und dazu gehört auch, den Familienzuwachs mit einem schönen Zimmer willkommen zu heißen.

Einrichtungs-Trends für Baby-Zimmer:


  • Natürlich leben: gesundes Holz, natürlich geölt, kombiniert mit Filz und ungebleichter Baumwolle, am Boden ein dicker Schafwollteppich. Zarte Farben an den Wänden passen dazu am besten.
  • Historisch: eine alte Wiege mit Himmel, eine antike Kommode, dazu seidene Vorhänge, schnörkelige Tapeten-Muster. Blickfang-Plus: antike Puppen im Regal & ein klassisches Schaukelpferd.
  • Phantasievolle Flächen: Wand-Sticker oder selbstgemalte Motive zaubern Traumwelten an die Wand. Tipp: Möbel & Accessoires schlichter wählen.
  • Themen-Möbel: von Prinzessin bis Pirat ist jede Menge Verspieltes zu haben. Manches, wie intensiv-rosa Kutschen-Bettchen, ist allerdings hart an der Kitsch-Grenze. Und nichts davon günstig.
  • Designer-Stücke: sogar der Drummer von Bon Jovi hat schon eine eigene Babymöbel-Linie: „RockStar“

Zu zweit die Welt erleben

Trinken ist nun nicht nur für die Mutter wichtig, auch das Baby, das ja mit allen Nährstoffen über die Nabelschnur versorgt wird, trinkt jeden Tag viel Fruchtwasser. Nicht weil es durstig ist, sondern weil auch das Schlucken geübt werden will. Manchmal funktioniert das noch nicht so richtig – ein kleiner Schluckauf kann da schon einmal passieren.

Mutter und Kind erleben die Welt gemeinsam: Jede Stimme und jedes Geräusch sind für beide hör- und fühlbar.

Starkes Model

Bauch?

Bildschön!


Diese Formen. Dieser Gesichtsausdruck. Diese ganz spezielle Ausstrahlung. Das gibt’s nur jetzt. Und gehört festgehalten. Denn ist das Kind erst auf der Welt, hat man schnell vergessen, wie schön er war, der Babybauch.

So klappt das Foto-Shooting:

  • Hobbyknipser-Talent ist gut, aber ein/e Profi-Fotograf/in mit Studio kann’s besser. Wichtig ist, die passende Inszenierung vorab zu besprechen: geeigneter Hintergrund, perfektes Licht, Styling & Accessoires.
  • Mut zum Akt: Nur so kommt der Babybauch zur Geltung. Schüchterne Models können Teilakte machen, Tücher drapieren oder die Linse nur auf den Bauch konzentrieren.
  • Familienbilder: Gemeinsam mit Partner und/oder Kind ist die Scheu vor der Kamera leichter zu überwinden.
  • Kulisse Natur: Wer Mut hat, geht ins Grüne. Denn dieser Hintergrund verstärkt die natürliche Schönheit von Schwangeren.

Mit allen Sinnen

Die Sinne des Babys entwickeln sich: Es kann inzwischen hell und dunkel unterscheiden und hören, was die Außenwelt zu sagen hat. Jetzt kann es sogar schmecken. Die Sinne des Babys entwickeln sich: Es kann inzwischen hell und dunkel unterscheiden und hören, was die Außenwelt zu sagen hat. Jetzt kann es sogar schmecken! Denn der Geschmack des Fruchtwassers ändert sich je nachdem, was die Mutter zu sich nimmt. Und wer weiß: Vielleicht entwickeln sich schon jetzt erste geschmackliche Vorlieben?

Traditionen & Glücksbringer

Glück & Segen gewünscht? Gute Geister gefragt? Rituale und Traditionen gibt es auch für moderne Babys! 

Brauchtum und Tradition werden wieder modern, auch in der Schwangerschaft. Glücksbringer, Rituale, alte Mythen – Beispiele dafür gibt’s auf der ganzen Welt: 

  • Lebensbaum pflanzen – klassisch und international: Der Baum soll für Wachstum und Lebenskraft des Neugeborenen sorgen. Gemeinsam groß und alt zu werden ist die Devise. Welcher Baum passt, das kann man im Keltischen Baumkreis nachlesen.
  • Geschenke für das ungeborene Baby oder die schwangere Mutter sind in vielen östlichen Regionen Europas tabu. Beschenkt wird erst nach der glücklichen Geburt, sonst riskiert man Komplikationen, heißt es.
  • Geschenke gelten in den USA als ein Willkommensgruß an das noch ungeborene Baby. Geschenkt wird vor allem anlässlich von Baby-Partys in den letzten Schwangerschaftswochen.
  • Ob es ein Bub oder ein Mädchen wird, können geübte Augen auch ohne Ultrasschall erkennen, so der mitteleuropäische Volksglaube: Bei spitzem Bauch wird's ein Sohn, beim runden ein Mädchen.
  • Bei den Zulus in Afrika wissen hingegen die Schlangen, was es wird. Begegnet der Schwangeren eine grüne Schlange, wird es ein Bub. Eine schwarze Schlange kündigt ein Mädchen an.
  • Für Genießer: Wein des Geburtsjahrganges einlagern. Der wird dann bei Volljährigkeit des „Babys“ getrunken. Dabei muss es sich allerdings um einen guten, lagerfähigen Wein handeln.
  • Für Romantiker: einen Stern schenken! Kann man sogar online bestellen.

Der Countdown läuft

Die letzten Wochen bis zur Geburt werden von den meisten Müttern in freudiger Aufregung erlebt. Welche Augenfarbe wird das Kind haben? Wen rufe ich als Erstes an, wenn es soweit ist? Manche werdenden Väter hingegen können zu reinsten Nervenbündeln werden. Aber das legt sich spätestens im Kreißsaal.

Das Baby dreht sich jetzt ein letztes Mal, solange noch Platz in der Gebärmutter ist, und ist damit bereit für die Geburt.

Nomen est omen

Modern oder doch lieber traditionell?
Wie Opa, wie der neue Filmstar oder die beliebte Obstsorte?
Oder doch ganz anders?


    Die einen denken dran, dass der Name international verständlich und aussprechbar sein muss. Die anderen nehmen die Ahnentafel als Anregung. Dann gibt’s die Trend-Typen, die Traditionalisten und die Kreativen. Wichtig jedenfalls: Der Name sagt mehr aus, als man glauben sollte.
    Vom Namen schließen viele Menschen auf Alter, Status, Religion – und sogar auf Attraktivität. Deutsche denken beispielsweise bei „Gerda“ kaum an jung & dynamisch.
    Name als Statussymbol: Die Namensgebung, so ergaben Studien in Europa und den USA übereinstimmend, ist auch vom sozialen Umfeld abhängig – je mehr Bildung, umso konservativer die Namen.
    Manche Studien ordnen Namen sogar mehr oder weniger Karriere-Potenzial zu: Laut einer Untersuchung von Barclay’s Bank haben „David“ und „Susanne“ bessere Chancen auf hohes Einkommen.
    Früher wurden die Kinder häufig nach den Eltern und Großeltern oder dem Paten benannt – eine Tradition, die in manchen Ländern auch heute noch verbreitet ist. Die moderne Alternative: Den Traditionsnamen als zweiten Vornamen angeben.
    Heute ist Individualität und Außergewöhnlichkeit gefragt: wie der Name, so das Kind. Dass Eltern dabei nicht übers Ziel hinausschießen, dafür sorgen in manchen Ländern die Ämter – allzu Kurioses wird schlicht abgelehnt.

Es ist soweit!

Alles ist bereit: Das Kind bereitet sich darauf vor, seinen ersten Atemzug zu tun und liegt still in seiner geschützten Umgebung, weil nun wirklich kein Platz mehr zum Strampeln vorhanden ist. Der Koffer ist gepackt, die Eltern warten gespannt, wann es losgeht und sehen noch einmal nach, ob im künftigen Kinderzimmer alles für den Neuankömmling bereit ist.

Übrigens kommt fast kein Baby zum errechneten Geburtstermin auf die Welt. Die Natur kennt keine Geburtsdaten ...

X