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Fachartikel

Geburtstraumata und deren Auswirkung auf das Stillen 

Angela Willis


Hinweis: Dieser Artikel bezieht sich der Einfachheit halber durchgehend auf Frauen, schließt aber Gebärende mit ein. 


Etwa eine von drei Frauen in Großbritannien erlebt ein Geburtstrauma, wobei etwa eine von 20 bis 25 Frauen insgesamt eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickelt.1,2 Eine der vielen Folgen eines Geburtstraumas ist die Auswirkung auf den Beginn und die Dauer des Stillens. Dies kann auf Schmerzen, Unbehagen, psychische Belastung und den Heilungsprozess zurückzuführen sein, zusätzlich aber auch auf Misstrauen in den eigenen Körper und/oder das medizinische System, was wiederum dazu führt, dass weniger oft professionale Hilfe aufgesucht bzw. in Anspruch genommen wird. Mütter, die über eine bessere Geburtserfahrung berichten, stillen eher und auch länger.3 Frauen, die gerne stillen möchten, aber ein Geburtstrauma erlebten, sollten hierfür zusätzliche Unterstützung erhalten, sowohl für den Still-Start, als auch für die gesamte von ihnen gewollte Stilldauer.

Laktogenese

Die Laktogenese ist der Prozess der Milchsekretion und der Veränderungen, die in den Alveolarzellen der Brust auftreten. Die Laktogenese lässt sich in zwei Phasen unterteilen: (I) die Sekretionsinitiierung und (II) die Sekretionsaktivierung.4 

 Phase (I) kann bereits in der 16. Schwangerschaftswoche stattfinden und ermöglicht es vielen Frauen, bereits während der Schwangerschaft Kolostrum zu gewinnen.3 Phase (II) beginnt mit der Geburt der Plazenta, was zu einem plötzlichen Rückgang des Hormons Progesteron und einem Anstieg von Prolaktin, Cortisol und Insulin führt. Prolaktin, ein Hormon, das in der vorderen Hirnanhangsdrüse gebildet wird, ist für das Wachstum der Milchdrüsengänge verantwortlich. Es bewirkt die Milchproduktion nach Stimulation der Brust und Brustwarze durch das Baby, die Hand der Mutter oder auch einer Brustpumpe. Oxytocin ist eine weitere wichtige Hormonkomponente beim Stillen. Wenn Oxytocin freigesetzt wird, kommt es zu einer Kontraktion der Myoepithelzellen, die das so genannte „Ablassen“ ermöglicht. Sowohl Prolaktin als auch Oxytocin sind in der Nacht am höchsten. Oxytocin kann eine beruhigende Wirkung haben, Stress abbauen, die Bindung fördern und ist für das Liebesgefühl verantwortlich. Die Freisetzung von Oxytocin kann auch die Ausschüttung anderer Neurotransmitter und Hormone im Körper wie Adrenalin, Dopamin, Serotonin und Opioide beeinflussen.4,5 

Das Kolostrum ist die erste Milch, die während der Schwangerschaft produziert wird, gefolgt von der Übergangsmilch, die im Durchschnitt 3-5 Tage nach der Geburt eintritt und der reifen Milch, die etwa 2 Wochen nach der Geburt bis zur Beendigung des Stillens bzw. des Abpumpens produziert wird.3

Die physiologischen Aspekte von Stress auf die Muttermilch

Es gibt zwei Systeme innerhalb des menschlichen autonomen Nervensystems: das sympathische Nervensystem, das typischerweise als Kampf-Flucht-System (Fight/Flight-System) bekannt ist und das parasympathische Nervensystem, das in erster Linie dafür bekannt ist, Schlaf und Entspannung auszulösen, sowie Blutdruck, Atem- und Herzfrequenz zu senken. Beide Systeme interagieren miteinander, um das Gleichgewicht in der menschlichen Physiologie herzustellen. Oxytocin steht in enger Verbindung mit dem parasympathischen Nervensystem.5
Die Freisetzung von Oxytocin kann durch die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol gehemmt werden - beides Hormone, die bei Stress vom sympathischen Nervensystem ausgeschüttet werden. Die Freisetzung von Oxytocin im Körper stimuliert auch den Parasympathikus, der dazu beiträgt, den Blutdruck zu senken, die Verdauungsmotilität zu erhöhen und Stress und Angst abzubauen.5,6
Beginnen Frauen mit dem Stillen, sinkt der Cortisolspiegel im Speichel der Frau, was nachweislich auch das Stressempfinden verringert.7 Der Oxytocinspiegel ist bei Frauen mit geplantem Kaiserschnitt niedriger als bei spontan gebärenden Frauen. Die Anwendung von Regionalanästhesie wurde ebenfalls mit einem verringerten Oxytocinspiegel in Verbindung gebracht, da der Ferguson-Reflex blockiert wird. Darüber hinaus können Infusionen mit synthetischem Oxytocin, welche während der Geburtseinleitung eingesetzt werden, die spontane Freisetzung von natürlich produziertem Oxytocin durch die Feedback- Inhibition beeinflussen.7 Bei Frauen mit einer Plazentaretention herrscht die Annahme, dass die fortgesetzte Freisetzung von Progesteron durch die Plazentafragmente einen Einfluss auf die Milchproduktion haben kann.7 
Frauen, die eine postpartale Blutung erleiden oder während der Schwangerschaft oder nach der Geburt Anämie aufweisen, haben ebenfalls ein höheres Risiko für eine verringerte Milchmenge. Dies verdeutlicht den Zusammenhang zwischen geburtshilflichen Komplikationen und der mütterlichen Ernährung mit der Fähigkeit des Körpers ausreichend Muttermilch zu produzieren.8,9,10

Nach aktuellem Forschungsstand scheint die Prolaktinproduktion in der postnatalen Phase nicht durch mütterliches Trauma oder Stress beeinflusst oder beeinträchtigt zu werden. Der Prolaktinspiegel kann jedoch durch mütterliche Gesundheitszustände beeinträchtigt werden. Höhere Prolaktinwerte im Serum scheinen mit reduziertem Stress und Stimmungsfaktoren nach der Geburt zusammenzuhängen. Höhere Serum- Prolaktinspiegel bei stillenden Frauen, wurden mit einer geringeren Rate an postpartalen Depressionen während der Stillzeit in Verbindung gebracht.11

Der Oxytocinspiegel von Säuglingen ist, unabhängig von der Art der Geburt, in den ersten 30 Minuten nach der Geburt höher als der ihrer Mütter. Vaginal geborene Säuglinge haben jedoch höhere Oxytocinwerte in der Nabelschnur als Säuglinge, die per Kaiserschnitt geboren wurden.12

Jene Säuglinge, welche während der intrapartalen Phase, also der Phase in der der arterielle Blut-pH-Wert sinkt, starkem Stress ausgesetzt waren, weisen niedrigere Oxytocinwerte in der Nabelschnur auf. Dies verdeutlicht die Auswirkungen von Stress auf den Oxytocinspiegel des Säuglings.7 Wichtig zu berücksichtigen ist auch der Einfluss, welchen das verzögerte Anlegen und die Auswirkung des absinkenden Blut-pH-Wertes, sowie die Fähigkeit des Babys in der ersten Phase nach einer traumatischen Geburt an der Brust anzudocken, auf die Laktogenese hat.7 Darüber hinaus kann sich die Einnahme von Medikamenten während der intrapartalen Phase auf die Fähigkeit des Babys auswirken an der Brust anzudocken und aufmerksam genug zu bleiben, um angemessen an der Brust zu trinken.13 In chronischen und längeren Stressphasen verbraucht der Fötus seine Fettspeicher als Mechanismus zur Bewältigung des Geburtsvorgangs.
Dies kann das Risiko einer Hypoglykämie beim Baby nach der Geburt erhöhen, die wiederum Schläfrigkeit und weitere Hypoglykämie-Symptome beim Baby hervorrufen kann. Klinische Symptome und Symptome einer Hypoglykämie können die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby direkt an der Brust trinkt, noch weiter verringern und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass es zusätzlich Säuglingsnahrung verabreicht wird.14

Die Erfahrungen von Frauen mit Geburtstrauma und Stillen

Frauen, die ein Geburtstrauma erlebt haben, stillen seltener und entscheiden sich eher für Säuglingsnahrung, oder eine Kombination aus Stillen und Zufüttern mit Säuglingsnahrung. In einer Querschnittsstudie mit 3080 Frauen ergab sich für jeden Punkt, den die Frauen über ein Geburtstrauma berichteten, eine um 8 % erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr Kind entweder Zufüttern oder ausschließlich mit Säuglingsnahrung ernähren.3 Weitere Untersuchungen ergaben, dass Frauen, die ein Geburtstrauma erlebten, eher das Stillen beendeten, wenn sie Schmerzen und Unbehagen empfanden, als Frauen, die kein Geburtstrauma erlebten und während des Stillens Schmerzen empfanden.8 Darüber hinaus haben andere Untersuchungen mittels Umfrage herausgefunden, dass Frauen, die Geburtskomplikationen wie fetale Notlage, langsamen Geburtsfortschritt, Kaiserschnitt und postpartale Blutungen erlebten, im Vergleich zu Müttern ohne Geburtstrauma eine kürzere Stilldauer aufwiesen.14

Aus der vorliegenden qualitativen Forschung geht hervor, dass Frauen, die ein Geburtstrauma erlebten, bei der Einführung des Stillens einen von zwei Wegen beschreiten.
Entweder sind sie fest entschlossen, das Stillen erfolgreich zu gestalten und ungeachtet der Herausforderungen in der Zeit nach der Geburt alles zu tun, um so lange wie physisch möglich zu stillen, oder aber das Trauma kann belastende Symptome verursachen. Eine qualitative Studie mit 52 Frauen, welche ein Geburtstrauma erlebten, hob diverse Schlüsselthemen hervor. Darunter fielen die Entschlossenheit einer erfolgreichen Stillbeziehung, der Versuch die traumatische Geburt „wiedergutzumachen“, die Unterstützung bei der Heilung nach dem Trauma, das Loslösen vom Baby, Rückblenden der Geburt während des Stillens, sowie die Auswirkungen auf die Bindung, das Aushalten von Schmerzen beim Stillen, die Auswirkungen des Traumas auf die Milchproduktion und die Verletzung eines weiteren Körperteils nach dem Trauma.15

Ein positiver Aspekt ist, dass stillende Frauen, die es schaffen, ihr Baby nach einer traumatischen Geburt zu stillen, davon profitieren können. Der Speichelcortisolspiegel von Frauen sinkt nach dem Stillen, was die positive Wirkung des Stillens nach Stress oder Trauma auf die Reduzierung des mütterlichen Stresses unterstreicht.16 Längerfristige Studien belegen, dass Frauen, die „erfolgreich“ stillen, weniger psychische Störungen nach der Geburt erleiden, als Frauen, die nicht Stillen oder früher als geplant mit dem Stillen aufhören. 17,18,19

Unterstützung der Eltern nach einem Geburtstrauma, um die Auswirkungen auf die Milchproduktion in der Zeit nach der Geburt zu verringern


Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen Mutter und Kind erhöhen nachweislich den mütterlichen Oxytocinspiegel in der postnatalen Phase. Kontinuierlicher, täglicher Haut-zu-Haut-Kontakt in den ersten zwei Monaten nach der Geburt wirkt sich positiv auf das psychische Wohlbefinden aus und kann postpartale Depressionen verringern.20,21 Eltern dabei zu unterstützen, direkten Haut-zu-Haut-Kontakt mit ihrem Baby auszuüben, kann den mütterlichen Oxytocinspiegel positiv beeinflussen. Hau-zu-Haut-Kontakt sollte ungeachtet der Art der Geburt oder Fütterungsmethode,erfolgen. Wenn Eltern dabei unterstützt werden, ihr Baby bedarfsgerecht zu füttern, und dabei auf einen guten Saugreflex, eine gute Bindung und regelmäßige Fütterung geachtet wird und so den Beginn und die Fortsetzung der Laktogenese II zu fördern, kann dies dazu beitragen, die Prolaktin- und Oxytocinproduktion zu steigern. Stillen innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt erhöht nachweislich die Milchmenge und -versorgung in der postnatalen Phase. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass direktes Stillen innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt, sowie Unterstützung durch den Partner einen Schutzfaktor gegen die Entwicklung von PTDS darstellt.22 

Ist direktes Stillen nicht möglich, z.B. weil sich das Baby auf der neonatalen Intensivstation befindet, kann die Stimulation der Brüste durch Ausstreichen oder Abpumpen mittels Brustpumpe innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt dazu beitragen, sowohl den Milchfluss als auch die Hormone zu erhöhen, die vor PTBS und postpartaler Depression schützen.
Wollen Mütter stillen, sollten sie dabei unterstützt werden, regelmäßig die Brust zu stimulieren und abzupumpen bzw. auszustreichen. Mütter, die innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt nicht stillen bzw. füttern können, sollten dabei unterstützt werden, dies nachzuholen, sobald es Mutter und Kind gut genug geht.

Die Verarbeitung des Geburtstraumas zu einem Zeitpunkt, an dem die Frauen bereit sind, offen über ihre Geburtserfahrung zu sprechen, ist ebenfalls entscheidend für das postnatale psychische Wohlbefinden. Viele Entbindungsstationen bieten Geburtsreflexionen oder Geburtsnachbesprechungen an, bei denen die Geburt anhand der eigenen Erfahrungen und schriftlichen Aufzeichnungen offen besprochen werden kann. Es hat sich gezeigt, dass auch die Unterstützung des Partners nach der Geburt das Risiko einer postpartalen PTBS verringert. 

In Österreich gibt es verschieden Anlaufstellen, die Frauen nach einer traumatisch erlebten Geburt unterstützen können. Beispiele hierfür sind: 

  • hebammenzentrum: hier finden Sie psychologische Beratung, aber auch weitere Unterstützungen und Therapiemöglichkeiten. Diese können individuell direkt im Hebammenzentrum abgeklärt werden.

  • Hilfetelefon Schwierige Geburt: Im Rückhalt, Verein der KrisenbegleiterInnen Österreichs, stehen u.a.  Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Hebammen als erste Anlaufstelle nach einer schwierigen Geburt zur Verfügung. Auch Papas bzw. Partnerinnen können hier ein erstes Gespräch oder weiterführende Hilfe in Anspruch nehmen.

Das Führen von Tagebüchern, bloggen oder aufschreiben der Erfahrungen, Gedanken, Gefühle und Auswirkungen des Geburtstraumas kann ebenfalls bei der Verarbeitung helfen.


Eine weitere Möglichkeit, Nähe und Bindung in der postnatalen Phase zu vertiefen ist es, Eltern dazu zu ermutigen, durch Babymassagen oder Tragen des Babys eine Bindung aufzubauen.26 Beides trägt nachweislich nicht nur zur Beruhigung des Babys bei, sondern erhöht auch den Oxytocinspiegel und reduziert den Stresspegel der Eltern. Durch die Verringerung des mütterlichen Stressniveaus kann sich dies auch positiv auf die Muttermilchmenge auswirken.

Die Vorbeugung von Geburtstraumata sollte eine Priorität der Entbindungsstationen sein. Dazu gehören eine angemessene Schwangerenaufklärung, eine klare Kommunikation seitens des Personals, eine informierte Zustimmung zu allen Eingriffen und die Befähigung der Frauen, während der Wehen und der Geburt selbst Entscheidungen treffen zu können. Die kontinuierliche Betreuung durch eine Hebamme während Schwangerschaft, Wehen und Geburt führt nachweislich zu einer Verringerung des Geburtstraumas bei Frauen, sowie zu einer höheren Stillrate.27,28

Es gibt viele Theorien darüber, warum eine kontinuierliche Betreuung während der Schwangerschaft die Resultate verbessern. Dazu zählen insbesondere eine Verringerung der Interventionen, eine bessere Beziehung zwischen Hebamme und Frau, ein größeres Vertrauen in den Betreuenden, erhöhte Sicherheit und eine Verringerung der Ängste der Frauen.

Angie Willis MSc 


Professional development, PGDip Specialist Community Public Health Nursing, BSc Hons Midwifery

 Angie Willis ist eine registrierte und praktizierende Hebamme im NHS UK (National Health Service UK) und eine registrierte Sozialarbeiterin in der Gesundheitsfürsorge.
Angie Willis absolvierte ihren Master in Professional Development mit Spezialisierung in öffentlicher Gesundheitspflege, perinataler psychischer Gesundheit und Optionen für Frauen nach vorangegangener Kaiserschnittgeburt.
Angie ist auch als Breastfeeding-Peer ( Anm. gleicht Stillberaterin im DACH Raum) tätig, wo sie die Auswirkungen von Geburtstraumata auf Frauen und deren Still-Weg aus erster Hand erlebt.

Referenzen


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