Junges schwangeres Paar kuschelt auf Couch, beide legen ihre Hände auf Babybauch der Frau.

Schwangerschaftswochen

Die 14. SSW

Kleines Baby-Bäuchlein in Sicht


Am Beginn des 2. Trimesters kommt bei manchen schon die kleine Kugel zum Vorschein. Warum dein Baby nun so viel turnt, ob die Form deines Bauches etwas über das Geschlecht verrät und was sonst noch in der 14. SSW passiert, liest du hier!

Wie schaut es in der 14. Schwangerschaftswoche aus im Bauch?

Der Fötus ist ca. 7,5 cm lang und wiegt zwischen 24-45 Gramm.

Das Baby bewegt sich weiter fleißig, denn es hat auch noch jede Menge Platz in der Fruchtblase. Die Bewegungen sind wichtig, um das Gehirn und die Muskeln zu stimulieren und neue Reize zu setzen. Dadurch entstehen Verbindungen zwischen Gehirn, Nerven und Muskeln. Der Fötus schwimmt in der 14. SSW übrigens in ca. 100 ml Fruchtwasser.


Dein Baby ist jetzt ca. so groß wie ein Hühnerei.

Dein Baby ist jetzt ca. so groß wie ein Hühnerei.

Alle Organe und Gliedmaßen sind ausgebildet. Neben dem „Training“ diverser Fähigkeiten hat der Fötus darum nun eine Hauptaufgabe: wachsen, wachsen, wachsen. Jetzt ist vor allem der Körper dran – das Wachstum des Kopfes verlangsamt sich, so dass die Proportionen immer „normaler“ werden. Die Beine und der Hals sind auch ein Stückchen länger geworden. Bewegungen sind noch besser möglich und dein Kleines kann sogar schon mit den Zehen wackeln.


Der Wachstumsschub deines Kindes führt dazu, dass die Plazenta größer wird sowie Blutmenge und Fruchtwasser langsam zunehmen.

Wie geht es dir in der 14. Schwangerschaftswoche?

Von den vielen Bewegungen deines Babys kannst du höchstwahrscheinlich noch nichts spüren, dazu ist es noch zu klein – Empfindungen im Unterbauch sind meistens eigenen Körpervorgängen wie z.B. dem Darm zuzuordnen. Mehrfach-Mamas können manchmal schon früh ein zartes Flattern in der Gebärmutter fühlen, viele Schwangere nehmen das Baby aber erst um die 20. SSW wahr.

Die wachsende Gebärmutter kann sich nun auch schon als kleines Babybäuchlein zeigen. Es ist übrigens ein Mythos, dass man von der Bauchform auf das Geschlecht Rückschlüsse ziehen kann. Die Form hängt vom Körperbau der Frau ab und ob sie davor schon schwanger war. Du siehst noch nichts? Auch das ist nicht ungewöhnlich – bis zur 16. SSW hat die Gebärmutter nach oben hin gut Platz. Es kann sein, dass deine Taille etwas verschwindet und sich (noch) kein Babybauch nach vorne zeigt.

Die Gewichtszunahme ist nach wie vor sehr individuell. Für eher übergewichtige Frauen gilt eine Zunahme von ca. 1,3 kg/Monat als „normal“, bei eher untergewichtigen Frauen dürfen es bis zu 2,5 kg/Monat sein – und alle anderen schwanken irgendwo dazwischen. Um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen ist jedenfalls eine langsame Zunahme vorteilhafter, als schnell viel Gewicht zuzulegen. Solltest du dir unsicher sein, besprich das Thema mit deinem Arzt oder deiner Ärztin, da er/sie deine Vorgeschichte und den Schwangerschaftsverlauf am besten kennt.

Solltest du plötzlich sehr stark zunehmen und vor allem mehr Wassereinlagerungen beobachten, lass die Ursache am besten ärztlich abklären. Es könnte sich z.B. um Nierenprobleme handeln.

Die gesteigerte Östrogenproduktion kann dazu führen, dass du etwas unruhiger bist und schlechter schlafen kannst. Außerdem steht eine große Veränderung an: Auch Nervosität kann sich breit machen. Dein Partner bzw. deine Partnerin spürt von diesen großen körperlichen und emotionalen Umbrüchen vielleicht noch nicht so viel – Gespräche können euch beiden helfen, die Situation gemeinsam zu meistern und als Paar stärker zusammenzuwachsen.

Eine positive Begleiterscheinung zum Schluss: Viele Schwangere haben dank der Hormone jetzt besonders dichtes, glänzendes Haar!


Foto: Shutterstock

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